RKCO-Chronik
Der Rodenkirchener KammerChor und das Rodenkirchener KammerOrchester (RKCO) wurden 1975 bzw. 1965 von Anselm Rogmans gegründet und konzertieren seit mehr als 30 Jahren sowohl als gemeinsame als auch getrennte Klangkörper. Das Repertoire umfasst weit über 300 Werke: vom schlichten Volksliedsatz bis hin zu den großen Oratorien-, Passions-, Mess- und Opernvertonungen. Das Orchester erarbeitete breite sinfonische Literatur, wie Beethovens „Eroica“, Brahms 1. Sinfonie sowie die Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak. Neben den Jahresschwerpunkt-Konzerten tritt der RKCO regelmäßig in den romanischen Kirchen Kölns auf. Die Mitwirkung bei Kantaten-Gottesdiensten der Evangelischen Kirche in Rondorf sowie chorsinfonische Konzerte in der Kölner Philharmonie, Auslandsreisen und Gastspiele runden das Repertoire ab.

Im März 2010 beendete Anselm Rogmans seine künstlerische Leitung nach mehr als vier Jahrzehnten mit einem beeindruckenden Abschlusskonzert in der Kölner Philharmonie.

Von April 2010 bis November 2014 arbeiteten Chor und Orchester unter der Leitung von Harald Jers. In dieser Zeit wurde das Repertoire in Richtung zeitgenössischer Musik erweitert. Es gab mit „Mirror of Perfection“ von Richard Blackford und „Sunrise“ von Ola Gjeilo zwei deutsche Uraufführungen. In diesem Rahmen wurden jeweils unbekannte Werke mit bekannten kombinierten, um Spannungsbögen von früher bis heute zu spannen. Im Juni 2013 gab der RKCO ein vielbeachtetes Konzert in der Kölner Philharmonie mit der Wiederentdeckung des Kölner Komponisten Franz Wüllner.

Harald Jers nutzte die Zeit als künstlerischer Leiter, die Eigenständigkeit von Chor und Orchester stärker herauszuarbeiten.. So wurde 2011 gemeinsam mit dem Brahms-Requiem der Orchester-Zyklus „Das Lesen der Schrift“ von Wolfgang Rihm aufgeführt. Im Herbst 2012 gab es mit… (Werke) ein reines Orchester-Konzert. 2014 die Kölner Erstaufführung des Violinkonzert No. 2 (The American Four Seasons) von Philipp Glass mit dem A-Capella-Werk „Seasons of Life“ von Roman Für sein Abschiedskonzert kombinierte Harald Jers das „Requiem“ von W.A. Mozart mit dem „Miserere“ von E.T.A Hoffmann und dem „Libera Me“ von Manfred Trojahn, beide große Verehrer von Mozart.
Für eine interimistische Nachfolge bis zum Sommer 2015 konnte Arndt Henzelmann gewonnen werden, der die erfolgreiche Arbeit fortsetzen wird.

Seit dem 1. August 2015 hat Walter L. Mik die künstlerische Leitung der Ensembles übernommen.

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